Montag, 21. Januar 2008

Märchenprojekt abgeschlossen

Seit dem Wochenende bin ich nun endlich mit der Illustration des Märchens „Pegaso, el caballo poeta“ fertig. Montag, Mittwoch und Freitag habe ich mit Haydeé während des Malunterrichts in der Tertulia nochmal alles gezeichnet und ausgemalt, sodass ich Freitag Nachmittag dann also alles nach Deutschland abschicken konnte, nachdem ich es in der Alcaldía eingescannt hatte. Die Bilder sind meiner Meinung nach wirklich sehr gut gelungen. Uncoloriert hat es mir zwar besser gefallen, aber ein Kinderbuch muss wohl doch bunt sein. Vielleicht fällt euch mal irgendwann dieses Märchen in die Hand und dann könnt ihr das ja selbst beurteilen. Zusätzlich zu den Bildern wurde ich darum gebeten, ein Grusswort zu schreiben und das musste nun auch erst einmal verfasst werden. Schon komisch, da ich so etwas noch nie gemacht habe und erstmal darüber nachdenken musste, wie ich anfange und wie ich es schaffe, nicht zu ausführlich zu werden. Nach ein paar Überarbeitungen habe ich es dann einfach abgeschickt, damit ich nicht weiter darüber nachdenken muss. Bin mal gespannt, wie das sein wird, das fertige Buch dann in Deutschland in der Hand zu halten und die Illustrationen zu sehen, bei deren Entstehung ich doch dabei war...

Mittwoch, 16. Januar 2008

Schlangengefahr

Wie neulich schon erwähnt gibt es hier in Nicaragua einen Haufen unglaublich giftiger Schlangen. Nachdem mir das auf dem Ausflug nach Costa Rica noch einmal nachdrüklich gesagt wurde, hat mich der Gedanke nicht mehr ganz los gelassen, dass mir ja leicht mal eine über den Weg laufen könnte. Erst gestern habe ich mit Ruth darüber geredet und sie meinte nur, dass sie schon viele in ihrem Haus hatten. Tja, und als ich gestern Nacht so um kurz nach 12 von einem Geburtstag nach Hause kam und mir die Zähne putzen wollte, konnte ich meinen Augen kaum trauen. Hab erst gedacht, ich bilde mir das jetzt nur ein, da ich viel über Schlangen geredet hatte, aber es lag tatsächlich eine an der Duschwand zum Waschbecken hin. Hab schnell Ruth gerufen, die noch wach war und sie gefragt, ob diese Art sehr gefährlich wäre. Da hat sie nur gelacht und gemeint klar! Sehr beruhigend ;) Uns war nicht ganz klar, was wir jetzt mit dem Tier machen sollen, denn dableiben konnte sie ja nicht. Die einzige Möglichkeit war also, sie beseite zu schaffen, so hart das jetzt auch klingen mag. Und zwar am besten natürlich so, dass sie uns nicht zuerst schnappt. Wie jedes anständige Haus in Nicaragua gibt es bei uns natürlich auch eine Machete und Ruth näherte sich nun also mit ihr in der Hand langsam der Schlange. Wir mussten ersteinmal ein wenig suchen, bis wir sicher waren, welche Seite der Kopf ist, aber dann schlug sie beherzt zu. Leider hat sie aber doch nicht den Schädel getroffen, sondern etwas darüber, sodass sich das Tier nun zu winden begann und immer noch weiterkroch. Gemeinsam schlugen wir dann mit holzstöcken auf sie ein, bis sicher war, dass sie nicht wirklich weiterleben kann. Puh- was für eine Aufregung! Als wir danach kurz redeten, hab ich zu Ruth gemeint, dass es hier ja nicht so schlimm wäre, wenn wir gebissen werden, da ja gleich das Krankenhaus um die Ecke wäre. Tja, denkste. Hier in San Carlos soll es nach ihren Angaben gar kein Gegenmittel geben. Da muss man erstmal nach Juigalpa! Also- ich werde mich hüten, gebissen zu werden und dann müsste ja alles gut sein *g* Nur leider geht mir nun seit gestern abend die Geschichte mit den Schlangen erst recht nicht mehr aus dem Kopf... Als Cecilia heute morgen die tote Schlange gesehen hat, war sie total erschrocken und meinte, dass das eine Coral wäre. Und da sie NABA (negro, amarillo, blanco, amarillo =schwarz, gelb, weiss, gelb) Farben hatte, wusste sie auch, dass das die gefährlichste aller Corales ist, die hier vorkommt. Hui, da haben wir ja nochmal Glück gehabt.
Was ich mich gefragt habe- sehen Schlangen einigermassen gut? dann hätte ich als weisse ja eindeutig einen nachteil, genauso wie bei den Mücken. denn angeblich gehen die lieber auf die chelas, da man die in der dunkelheit sieht- haha!

Montag, 14. Januar 2008

Illegal in Costa Rica

Samstag waren Juli und ich auf einem Kurzausflug nach Costa Rica von der Alcaldía (Rathaus) eingeladen und das konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, auch wenn solche politischen Treffen immer nicht sehr spannend sind. Hauptsache ab und zu rauskommen haben wir uns gedacht und sind mitgefahren. Um 7 Uhr Früh sollten wir uns an einem Bootssteg treffen, wo wir als brave Deutsche auch fast pünktlich waren. Wir sind hier aber eben nicht in Deutschland und so ging es dann so kurz vor 8 erst tatsächlich los ;) Alle in ein kleines Boot- vorbildlich mit Schwimmwesten- und ab ging es auf den Nicaraguasee. Nach einer geraumen Zeit hatten wir Solentiname schon hinter uns gelassen und sind nach links eingebogen um auf den Río Papaturro zu kommen, der nach Costa Rica fliesst. Ein kurzes Stück kann man auf diesem Fluss noch schnell fahren, aber ab dem Schild „ Refugio De Vida Silvestre Los Guatuzos“ heisst es dann langsam fahren um dem Reservat nicht zu schaden und die Tiere nicht aufzuschrecken. Man fühlt sich wirklich wie im Urwald wenn man so im langsamen Tempo vor sich hintuckert: rechts und links hohe Bäume, Palmen, unbekannte Blüten und Sträucher und das Gekreische von Vögeln und Affen um einem herum. Irgendwann kam dann die Militärstation in Sicht und daraufhin begann so etwas wie ein Dorf, wenn man das so bezeichnen kann. An einem Haus hatten sich schon viele Leute versammelt und nachdem sie in ein anderes Boot eingestiegen waren, ging es gemeinsam weiter den Fluss hinab. Kurz bevor wir in Costa Rica ankamen, sind wir dann ausgestiegen und mussten einen kleinen Fussmarsch von ca 1,5 km hinter uns bringen. Es ging durch ein Stück Wald, durch ein kleines Dörfchen, ein Bohnenfeld und dann auf freie Felder hinaus, in denen es bestimmt vor Schlangen nur so gewimmelt hat (Nur so nebenbei- es gibt in Nicaragua 13 von den 14 gefährlichsten Schlangensorten der Welt!). Es wird einem gar nicht wirklich bewusst, dass man gerade eine Grenze passiert. Zwar standen ein paar Soldaten an einem Baum, aber sonst nichts. Deshalb versuchen wohl auch sehr viele Nicas über diesen Weg nach Costa Rica zu gelangen- illegal und ohne die Ausreisegebühr zu zahlen. Als ich Frank gefragt habe, ob wir jetzt nun auch illegal hier wären hat er nur gelacht und gemeint, er hätte auf der Liste der teilnehmenden Leute einfach nicaraguanische Namen angegeben und so wär das schon alles halbwegs in Ordnung. Juli hiess Julia Ochomogo und ich Helena Castillero oder so ähnlich ;) In México ( dem ersten Dorf, wo wir ankamen), gab es das ach so grosse Problem, dass zuviele Leute gekommen waren und es musste nun ausführlich besprochen werden, wie das gelöst werden kann. Warum bespricht man das nicht vorher, wenn man losgeht? Naja, egal. Letztendlich haben wir uns dann alle in, bzw auf 2 camionetas gezwängt und sind nach Upala gefahren, wo das politische Treffen stattfinden sollte. Schon seltsam. Ein solches Treffen in Deutschland findet in Anzug in einem modernen Gebäude statt. Es gibt Sekt und alles ist sehr korrekt. Hier kommen auch alle sehr gut angezogen, aber natürlich nicht in Anzug. Aber da es auf dem Land sehr viel Schlamm gibt, ziehen die Frauen so wie die Männer eben Gummistiefel an und das ist ein witziger Anblick. Um kurz vor 3 war dann alles besprochen und es ging zum Essen in einen kleinen Imbiss. Da der Bus nach México noch nicht da warn, haben sich einige gedacht, sie gönnen sich mal ein, zwei Bierchen und so sind wir mit einer Gruppe von ca 5 Politikern in einen Supermarkt und haben uns dann zusammen in den Park gesetzt. Sehr amüsant für Julia und mich... Zum Glück kam dann aber der Bus und wir sind gerade so zu den Booten gekommen, dass wir es vor der vollkommenen Dunkelheit noch nach San Carlos geschafft haben. Allerdings mussten wir sehr schnell fahren und es gab Gegenwind, sodass das Boot die ganze Zeit sehr hart auf dem Wasser aufgekommen ist als es gehüpft ist. Das tat wirklich richtig weg im Bauch, Rücken und Hintern und ich habe gehofft, dass wir gaaanz schnell ankommen. So schnell ging das dann zwar nicht, aber wir kamen gut wieder in unserem Dörfchen an :)

Los Guatuzos und Costa Rica


Heute habe ich mit Haydeé angefangen das Märchen neu zu illustrieren und ich war mal wieder sehr von ihr begeistert. Wie sicher sie den Stift aufsetzt und genaue Vorstellungen hat, wenn ich ihr was erzähle- das ist wirklich erstaunlich und bemerkenswert für eine 13jährige! In den nächsten Tagen werden wir hoffentlich weiterarbeiten und ich bin schon gespannt, wie das Endergebnis dann wird.

Donnerstag, 10. Januar 2008

Warmduscher und Stress

Puh- es ist so kalt, wenn ich zur Zeit aufstehe. Komischerweise wache ich oft schon um 5 uhr auf und liege dann noch bisl im bett rum, bis ich um 6 dann wirklich aufstehe. Neuerdings haben wir einen Küchendienst und ich bin dazu eingeteilt, in der Früh das angestate Geschirr zu waschen und einzuordnen. Um sechs uhr ist es war schon hell, aber die sonne scheint meist nur webig und so fällt mir der Weg unter die Dusche doch immer etwas schwer. Unser Duschkopf geht schon lange nicht mehr und so ist es eigenlich kein duschen, sondern vielmehr ein sich übergiessen und waschen. Das Wasser wird in einem Becken in der Dusche gestaut und mit dem Schöpfer, der dort ist, muss man sich dann übergiessen. Das ist auch so eine Sache, die absolut normal für mich ist. Man, bzw. Ich hab mich da total schnell mit zurechtgefunden und eigentlich nie ein Problem damit gehabt. Gestern war mir mal wieder echt kalt in der Früh und da ich eh noch ein wenig Zeit hatte, hab ich in einer kleinen Milchkanne Wasser zum Kochen gebracht und das heisse Wasser in einem Eimer mit dem kalten aus unserer Dusche gemischt. Also ich sag euch- herrlich, nach fast 5 monaten das 1. Mal wirklich warm zu duschen! Klar, für euch klingt das jetzt lustig, denn bei uns kann man selbst entscheiden, ob man es jetzt wohlig warm oder erfrischend kühl haben möchte. Naja, ich hab es auf jeden fall wirklich genossen und das sind jetzt halt so kleine Freuden des Lebens, gel? *g* diesen Tag bin ich auf jeden fall mal ein bisschen weniger frierend aus der Dusche gekommen.
Montag hat die Arbeit wieder für alle angefangen. Für alle, ausser die Schüler, die noch bis Februar frei haben. Das bedeutet, in den Häusern ist eigentlich den ganzen Tag jemand und so schicken viele ihre Kinder noch nicht in den CDI, da andere Geschwister auf sie aufpassen können. Wenn es hochkommt, dann sind im Moment vielleicht so 10 Kinder in den ersten drei nivels und dann halt noch die Kleinkinder. Es findet also kein Unterricht statt und alles ist eher so ein Spieletag für die Kinder. Wegen der Tatsache, dass kaum was zu tun ist und dass die Maestra, die mit mir zusammengearbeitet hat, ohne Grund gefeuert wurde, habe ich entschieden, dem CDI nun ein wenig den Rücken zu kehren. Das heisst nicht, dass ich nicht mehr hingehe, sondern dass es nicht mehr so regelmässig sein wird. Wie genau das dann ist, weiss ich noch nicht genau. Das wird sich zeigen. Ich möchte mich nun gerne in anderen Institutionen umschaun. In Erlangen wir die Städtepartnerschaft nun wirklich auf Vordermann gebracht und es sind wohl auch schon ein paar Anfragen von Abiturienten, die kommen möchten, da sie gehört haben, dass ich hier bin. Nun ist es aber schwierig, den Leuten zu sagen, was sie hier tun können. Ich hatte deswegen echt ne Zeitlange Bedenken, da ich einfach nicht an gute Infos gekommen bin. Naja, und da bietet es sich ja jetzt für mich an, mich für diese Leute umzuschaun und auch nach einem Projekt zu schauen, das Erlangen unterstützen und für das gesammelt werden kann. Gleichzeitig sehe ich dann auch noch andere Sachen und bekomme so einen guten Überblick. So, und warum hatte/hab ich jetzt Stress? Also Montag, am ersten Arbeitstag, hat mich Katharina aus Ometepe angerufen, dass sie kommen möchte. Und zwar schon diesen Tag mit dem Boot oder dem Bus. Also habe ich mein Zimmer ein wenig in Ordnung gebracht, das mal wieder wie sau aussah und alles vorbereitet. Dann war ich mit Frank Ochomogo verabredet um über die Möglichkeiten des Jugendaustausches zu reden und wir haben gleich was für die nächstn Tage ausgemacht. Nach einer abenteuerlichen Nacht, da ihr das Handy geklaut wurde und sie mich dadurch nicht anrufen konnte, habe ich Katharina dann endlich am Dienstag Mittag getroffen. Ich war total kaputt, da ich in der Nacht auf ihren Anruf gewartet hatte und dann viele Sachen hintereinander hatte. Erst in den CDI, dann mit Frank zu Rayitos del Sol, einer Jugendeinrichtung. Dort habe ich mich erkundigt, was so alles angeboten wird und in welchen Bereichen Freiwillige mitarbeiten könnten. Das hat einige Zeit gedauert und letztendlich haben wir dann ausgemacht, dass ich ab nächste Woche halbtags komme und so einen guten Überblick bekomme. Dort werden Computerunterricht, Artesanía, Schneiderei, Nachhilfe, Englischunterricht, Sport usw. angeboten und wenn irgendwelche Kinder mal nicht kommen, dann wird auch nach ihnen geschaut, damit sie keinen Quatsch machen und nicht auf die schiefe Bahn geraten. Wird bestimmt interessant werden und ich freue mich schon. Danach ging es mit Guillermo, einem Mallehrer, zu zwei Schwestern, die ich fragen musste, ob sie nochmal mit mir malen würden. Das Märchenprojekt ist nämlich nicht so, wie ich dachte, abgeschlossen und ich muss ganz viel ausbessern, bzw. neu machen. Ich habe im Dezember der Autorin die besten Bilder per Mail zugeschickt und sie fand die von Lilibet und Heydeé am besten. Da sie aber einige Dinge gerne verändern möchte, damit alles druckreif ist, hat sie mir Anleitungen geschickt. Beim Durchlesen war ich total verwirrt, da plötzlich Namen auftauchten, von denen ich noch überhaupt nie was gehört hatte. Nun stellte sich heraus, dass das Märchen schon Anfang Dezember geändert und anscheinend vergessen wurde, mir diese Änderung zuzuschicken. Nun muss ich also alles mit diesen beiden Kindern nochmal machen und wenn möglichst sehr schnell. Da der Vater der beiden sehr streng ist, musste ich ihn ein wenig bequatschen, aber zum Schluss war er dann doch ganz nett und meinte, er würde mir die Kinder am Montag vorbeibringen. Also werde ich die nächste Woche auch noch mit dieser Sache beschäftigt sein um alles so schnell wie möglich abschicken zu können. Ein Grusswort soll ich auch noch schreiben. Hui, weiss gar nicht, was. Hab das noch nie gemacht und dann steht das dann in diesem Buch mitdrinnen, bei dem ich ja nur sehr indirekt mitgearbeitet habe... Ja, und dann ist neben CDI, Rayitos, Märchen auch noch die Tertulia, ebenfalls eine Einrichtung für Jugendliche, aber auch Erwachsene. Dort wird Tanzunterricht gegeben, Gitarrenunterricht, Kampfsport, Nachhilfe und seit neuestem auch Malunterricht. Montag, Mittwoch und Freitag um 8 kommen Kinder und es wird fleissig gezeichnet. Bei dieser Arbeit werde ich jetzt auch mitmachen und wir müssen schaun, wo man genügend Materialien herbekommt. Ihr seht, nach 2 Wochen Langeweile kommt jetzt mal wieder alles auf einmal *g*
Julia und ich lernen uns immer näher kennen und ich merke, dass es wirklich gut tut, nach so langer Zeit einen Ansprechpartner zu haben, der mich versteht (sprachlich und auch deshalb, weil sie in einer ähnlichen Situation wie ich ist). Ansonsten ist auch eigentlich alles in Ordnung und ich steuer schon auf mein 5monatiges zu. Wie schnell die Zeit vergeht...

Montag, 31. Dezember 2007

Juigalpa

Da uns hier langsam vor Langweile die Decke auf den Kopf fällt und ich Ruth zu Weihnachten eh einen Kurzausflug geschenkt habe, haben ich und Julia entschieden, übers Wochenende wegzufahren. Da wir dieses kleine und doch sehr grosse Problem der nichtvorhandenen Strasse haben, ist das für un simmer relative schwierig und mit viel Anstrengung und Zeit verbunden. Eigentlich wollten wir den 1. Bus am Samstag nehmen, aber die liebe Helena hat einfach den Wecker nicht gehört und die Ruth hat mich nicht geweckt und so bin ich erst um 6 aufgewacht und habe in Panik alles zusammengepackt und wir sind schnell zur Busparada, wo Julia schon seit 1 Stunde gewartet hatte. Oh man, das hat mir so Leid getan, wo ich doch echt pünktlich sein wollte. Ich hätte mich wohl schon an die nicaraguanische Zeit gewöhnt wurde mir dann gesagt und ich habe mich noch mehr geschämt *g* schande über mich… naja, wir haben dann den nächsten Bus genommen und davor 3 Plätze besetzt. Als wir dann aber reinkamen um uns hinzusetzten, sass auf meinem Platz eine Französin, die mich nicht verstand und deshalb einfach geradeausgesehen hat um einer Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen. Da ich die Zustände der Strasse ja aber kenne, wusste ich, wie furchtbar die Fahrt im Stehen sein würde und so habe ich mich auf Deutsch noch eine Weile aufgeregt, was wohl ganz witzig geklungen haben muss. Naja, also war stehen für mich angesagt. Nach gut 2 Stunden hat mich Ruth dann abgelöst, dann Julia, dann wieder ich und dann wurde die Französin plötzlich weich und hat mir “ihren” Platz angeboten. Haha- den hat sie dann aber nicht mehr wiederbekommen *g* Müde, aber ok sind wir also am Nachmittag in Juigalpa angekommen und haben nach der Suche eine Unterkunft unsere Sachen dort abgelegt und haben uns ein wenig umgesehen. Am Parque Central steht eine ziemlich modern Catedral und die wollte ich mir gerne anschaun. Ich bin nicht so ein Fan von modernen Kirchen, aber diese hatte über dem Eingangsportal 3 quadratische Fenster, die wiederum aus 9 Quadraten bestanden. Alles in Rot und Weiss und Schwarz gehalten mit rauchig verschwommenen gestalten und Pferden, wirklich wunderschön. Vor allem, da gerade die Sonne unterging und der Lichteinfall so echt perfekt war… Von einem anderen Parque, etwas weiter entfernt, aus kann man die bergige Landschaft, die im mittleren Norden so ist, perfekt sehen und da dort ein kleines Restaurant ist, haben wir uns da ein Fresco gegönnt und die Aussicht genossen bis die Dunkelheit sie verschluckte. Ich mag diese Stimmung in den Parks am Abend, wenn kleine Kinder herumrennen, Pärchen zusammensitzen, die Lichter an sind ( auch wenn dieser Weihnachtsschmuck langsam ein wenig nervt) und ältere Leute mit ihren Freunden lachen. Irgendwie eine ruhige und schöne Atmosphäre… Am Sonntag sind wir mit 2 Leuten, die Ruth kannte, zu einen Salto (Wasserfall) gefahren, der wunderschön war. Erst haben mich dir vielen Leute erschreckt, aber da die gerade am Gehen waren, war es schnell wieder leer. Immer wieder ein seltsamer Anblick, so viele Leute in voller Montur baden zu sehen… Ein Fluss von weiter oben fliesst hier am Pozo el Salto durch mehrere Becken, was das Ganze noch schöner zum Anschauen macht. Links und rechts mit den hohen Steinen und Felsen fühlt man sich sehr geborgen und da das Wasser auch noch tief war und ich mal richtig Schwimmen konnte, war ich rundum glücklich  Da dann viele Jungs kamen, bei den man angeblich aufpassen muss, dass die einen nicht ausrauben, sind wir lieber gegangen und da wir nicht wussten, was wir machen sollen, sind wir mit unseren Bekannten zu einem Hahnenkampf mitgegangen. Mir war von Vornherein klar, dass mir das nicht gefällt, aber sowas typisch nicaraguanisches muss man ja auchmal anschauen. Es gibt sowas wie eine kleine Manege und aussenherum sind wie in einem Ministadion Bänke aufgebaut. Wir haben uns hingesetzt und dann noch zugesehen, wie die Männer die Hähne vorbereiten. Das ist fast so wie bei einem echten Boxkampf. Jeder kann seinen Hahn mitbringen (meist einfach in eine Plastiktüte gesteckt), dann muss er gewogen warden. Nur Hähne der gleichen Gewichtsklasse dürfen gegeneinander antreten. Dann wird ihnen an einem Fuss ein kleines Messerchen festgeschnürt und der Kampf kann losgehen. Er dauert 15 min und wenn die Hähne das Kämpfen aufhören, ist Pause und die “Trainer” versuchen die Tiere wieder einigermassen hinzukriegen. Eklig mit dem ganzen Blut und ich habe irgendwann nicht mehr zuschauen wollen und mir lieber die Leute dort angeschaut. Interessant, wie die da voll abgehen alle und das als echten Sport sehen. Alle fiebern total mit. Vor allem die natürlich, die gewettet haben… irgendwann wurde es uns dann aber zu langeweilig und wir sind zurück zum Park, wo wir ein wenig Geschäfte angesehen haben und ein Eis gegessen haben. Ab halb8 sassen wir dann an der Busstation und wollten auf den Bus warten. Da uns aber gesagt wurde, dass noch einer um 10 und um 11 kommt, sind wir noch mit denen vom Hahnenkampf ein Bier trinken gegangen. Tja, und als wir dann um 10 da waren, kam natürlich kein Bus. Auch nicht um 11, auch nicht um 12. Ich kam mir wie ein Penner vor, wie wir da zu 3. An der Station sassen. Wir wussten, dass um 3 wieder einer kommen sollte, und so haben wir beschlossen, abwechselnd zu schlafen. Hab dann auch tatsächlich eine gute Stunde geschlafen bis mich “San Carlos, San Carlos” aus den Träumen gerissen hat und wir taumelnd zum leeren- was für ein Glück- Bus gerannt sind. Hab dann “gut” geschlafen in seltsamen Verrenkungen auf diesen Minibänken. Langsam lerne ich das Schlafen bei Reisen wohl noch. Hoffentlich bleibt mir das erhalten. Wär praktisch. Naja, aber wenn man so müde ist, dann kann man wohl überall schlafen. Um 1o Uhr Früh waren wir dann daheim und ich bin gleich wieder ins Bett getaumelt und hab da geschlafen bis ich vor Hitze aufgewacht bin. Tja, so war also mein letzter Tag im Jahr 2007.
Ihr feiert jetzt wo ich das hier schreibe schon alle kräftig und in 20 min ist mitternacht. Ich hoffe, ihr kommt alle gut ins neue Jahr hinein- ich denke an euch!

Mein Weihnachten in Nicaragua

… ist das Erste in meinem Leben, das ich ausserhalb Deutschlands oder Österreichs und vor allem ohne meine echte Familie verbracht habe. Der 24. begann einfach damit, dass ich all die dreckige Wäsche, die sich bei mir mal wieder angesammelt hatte, gewaschen habe wo man echt immer wieder seine angestaute Energie ablassen kann. Nachdem ich ca. 4 Riesenkarotten in winzige Würfelchen für Carlos (Cecilias fester Freund, der zum Glück am Tag zuvor kam und somit für gutes Essen sorgte) geschnitten hatte, begann mein persönliches Weihnachten, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt ja noch nichts von der Qualität des Abends wusste. Im Internetcafé konnte ich mit meinen Eltern, meiner Schwester, anderen Familienmitgliedern und Freunden sprechen und so ein wenig am deutschen Weihnachtsabend teilnehmen. Hier mal nebenbei ein Hoch auf die Erfindung des Internets. Was würd ich nur ohne es tun? Wahrscheinlich immer noch in Deutschland sein *g*Ich war richtig berauscht und glücklich von den Telefonaten und dass das auch alles so gut geklappt hat als ich nach Hause kam und war nun bereit, auf einen schönen Abend zu warten selbst wenn es die Weihnachtsbriefe leider nicht mehr rechtzeitig geschafft hatten… Hm, naja, und dann kam aber grosse Langweile auf. Als Ceci und Carlos vom Mittagsschlaf aufgewacht sind, wurde langsam das Kochen angefangen und damit war die Rumflasche (Flor de Caña, Etiqueta negra) anscheinend auch freigegeben ;) naja, auch mal was anderes, gel? Am späten Nachmittag kamen dann nach und nach verschiedene Leute vorbei und blieben unterschiedlich lange. Beim Hochstand (Essen) waren meine Gastgrossmutter Doña Elena, Ceci, Carlos, Tia Jahaira, Primo Jassud, Primo Bladi, seine Freundin und ihr total süsses Kind, Danay, Daniela, Ruth, ihr kleine Schwester Betsayda und ich im Haus und komischerweise finden immer alle irgendwo Platz, obwohl wir in einem 5- Frauenhaushalt nur 2 Plastikstühle und einen kleinen Schaukelstuhl haben. Die Musik war laut, natürlich auf Spanisch, meist Merengue und der Rum mit Cola und Limonen floss weiterhin. Als ich mit Ruth von einem Besuch im Haus ihrer Mutter wieder heim kam, waren plötzlich alle ausgeflogen. Cecilia und Carlos kamen dann bald und Danay schlief schon und irgendwie habe ich das familiäre Zusammensein vermisst. Da ich nicht wusste, wie das hier mit den Geschenken läuft, habe ich jedem aus der Familie etwas kleines persönliches besorgt auf meiner Panamáreise und war ein bisschen traurig, dass keine Möglichkeit gab, sie zu verteilen. Für mich gehören Geschenke zum Heilig Abend und so habe ich Cecilia, Carlos und Ruth ihre noch vor dem Schlafengehen gegeben und sie haben sich sehr gefreut. Vielleicht ein wenig enttäuscht von den nicht vorhandenen Atmosphäre, aber dennoch zufrieden, da sich die 3 über meine Geschenke gefreut haben, bin ich dann ins Bettchen gegangen und hab seelig geschlummert :)
Und wie war Weihnachten bei euch? Kalt, Schnee, Kirche, Kerzen, Familie, gutes Essen, Ruhe? – darauf freue ich mich schon im nächsten Jahr :)

Sonntag, 23. Dezember 2007

Oh wie schön ist Panamá...

… an dieses wunderschöne Kinderbuch denken wohl viele, wenn sie an Panamá denken. „Ganz Panamá riecht nach Bananen“ sagt der kleine Tiger und begibt sich auf die Suche nach diesem Land. Wie wir wissen, klappt das bei ihm und dem Bär nicht so ganz, da sie einmal im Kreis laufen, aber ich habe es geschafft und war vom 9. bis zum 19. Dezember dort und habe die schöne Natur, das Land und seine Menschen sehr genossen.
Aber zurück zum Anfang. Wie schon berichtet bin ich am 8. 12. hier in San Carlos gestartet und nach viel Glück mit dem Bus mit meiner Reisebekanntschaft Lennert aus den Niederlanden in einem netten Hostel in Panamá Ciudad am Nachmittag des 2. Advents angekommen, wo dann am Abend auch die 4 Jungs zu mir gestossen sind- Gregor und Sebastian aus Masaya und David und Sebastian aus San Juan del Sur. Vor meiner Abreise habe ich immer wieder zu hören bekommen „willst du wirklich ALLEINE losreisen?“, „hast du nicht Angst, ALLEINE los zu ziehen?“ und auch auf meiner weiteren Reise alleine wurde ich darauf angesprochen, warum ich denn ohne jemand anderem reise. Tatsache ist aber, dass man nie alleine ist(selbst wenn man das vielleicht mal ganz gerne wäre). Man trifft immer auf Leute, mit denen man sprechen kann oder die einen ansprechen und Ausländern sieht man es hier sowieso immer an, dass sie nicht von hier sind und so kann man leichter aufeinander zugehen. Und in den Hostels kann man dann weitere Kontakte knüpfen und da die meisten superspontan sind, kann man da ausmachen, mit wem man weiterreisen möchte. Wäre also kein Problem gewesen, wenn ich wirklich ganz allein gewesen wäre 
Panamá City
Hier waren wir zu 5. von Sonntag Abend bis Mittwoch Abend und haben uns das wunderschöne Casco Viejo, das direkt am Wasser liegt, mit seinen tollen Häusern in Kolonialstil angeschaut. Hab mich wirklich richtig wohl gefühlt da. Liegt vielleicht auch daran, dass ich hohe Häuser schon lange nicht mehr gewohnt war *g* Von einer Promenade aus konnte man die Skyline Panamá Citys anschauen und dem Treiben auf den Plätzen zuschauen- einfach eine schöne Atmosphäre... An einem anderen Tag waren wir im Parque Metropolitano- einem Regenwald- bei Regen (ist ja klar) spazieren, haben die Aussicht vom obersten Punkt auf die Stadt genossen und haben Panamá Viejo angeschaut. Das sind Grundmauern des ältesten Teils der Stadt, die schon lange zerstört wurden, aber einige Teile wurden doch noch gerettet und werden seitdem erhalten. Klar mussten wir auch das Nachtleben dieser Stadt erkunden und sind in einen Club gegangen, der uns empfohlen wurde. Also wo es bei uns zu wenige Klimaanlagen gibt, damit man gut atmen kann, da gibt es hier viel zu viele. Ich hab mal wieder richtig gefroren und „musste“ mich dann beim Merengue- tanzen mit Sebastian wieder aufwärmen. Am letzten Tag zu 5. sind wir an einen Strand ein wenig auserhalb gefahren und bei Ebbe bis zu einer Insel gelaufen. Strandliegen war nicht- viel zu heiss *g* Und am Abend war dann so das Highlight für mich dieses Stadtbesuches- „Sobre Salto“ kamen ins Casco Viejo und ich bin mit den beiden Sebastians hingegangen. Es ist schwer zu beschreiben, was da gemacht wurde. Die Künstler sind festgegurtet wie beim Klettern und tanzen sozusagen an der Häuserfassade und an Seilen, die zwischen den Häusern gespannt sind. Das ganze wird dann mit Musik und Lichteffekten noch perfektioniert und es war einfach wunderschön anzusehen. Auf dem Weg zum Taxi sind wir noch an einer Ausstellung hängen geblieben, die mir wegen der vielen Collagen sehr gut gefallen hat. Dann war Zeit zum Abschied nehmen und David und Sebastian sind nachts wieder heim nach San Juan del Sur. Da warens nur noch 3...
Santa Fé
In dieses wunderschön idyllische Bergdorf sind wir nach einem Zwischenstop in Chitré und Santiago gekommen und die Natur auf der Fahrt dorthin hat mich sehr beeindruckt. Vorher waren viele Quadratkilometer einfach abgeholzt, da das Tropenholz einfach besonders ist, und hier konnte man endlich wieder so weit man schauen konnte Bäume und Wiesen sehen, die saftig grün waren. Immer wieder schlängelte sich dann ein relativ reissender Fluss unter der Strasse durch- ein Traum. Hier blieben wir bis Samstag Nachmittag und waren bei einem netten Herrn, der total viele Orchidensorten züchtet und uns trotz weniger, die in dieser Zeit wachsen, alles gezeigt hat und unseren Rucksack mit unendlich vielen Mandarinen aus seinem Garten füllte. Die haben wir dann gegessen, nachdem wir im Fluss baden waren. Superlecker  am nächsten Tag gings dann mit Pferden zu einem Wasserfall. Das war recht anstrengend und ich hatte mal wieder Knieprobleme und ausserdem Bedenken, dass ich mal wieder runterfall *g* Unsere Anstrengungen wurden dann aber auch mit dem wirklich schönen Wasserfall und dem Fluss belohnt und unter dem besorgten Blick unseres Führers haben wir dann dort auch in dem eiskalten Wasser gebadet- herrlich! Total fertig kamen wir dann nach so 6 Stunden insgesamt wieder im Dorf an und haben unserem Führer vorgeschlagen, dass wir bei ihm doch noch gemeinsam Spaghetti kochen und ein wenig quatschen, was wir dann auch gemacht haben. Ist echt immer wieder toll, wie offen die Leute dort sind. Wer würde einen anderen einfach mal so eben zu sich nach Hause einladen, obwohl er ihn kaum kennt in Deutschland? Wohl nur wenige wenn überhaupt... An diesem Nachmittag sind wir dann noch über Santiago nach David gefahren, wo wir total erschöpft im „Purple House“ ankamen und da geschlafen haben um am nächsten Tag nach
Bocas del Toro
an der Karibikküste zu fahren. Erst mussten wir nach Almirante und von da aus mit dem Wassertaxi auf die Insel. Wow, soviele Touris- das bin ich echt nimmer gewöhnt gewesen. Aber alle super drauf und gerade mit unserem Hostel haben wir es genau richtig getroffen gehabt. Das „Heike“ hatte uns wegen seinem deutsch klingenden Namen angesprochen. Letztendlich wird es mittlerweile von Amerikanerinnen geleitet, die das aber total gut machen. Alles ein bisschen auf künstlerisch mit natürlichen Materialien und 2 tollen Terrassen zum entspannen. Da haben wir auch viele Deutsche und Holländer getroffen, mit denen man sich gut unterhalten konnte und so hatten wir abends immer eine schöne zeit in den kneipen oder bars. Zwei Tage hatten wir dann, um am Strand ein wenig nichts zu tun. Mit dem Wassertaxi sind wir zur Insel Bastimento gefahren, wo wir ca 20 min laufen mussten um an den Strand Wizard zu gelangen- eine schöne Bucht, wo man auch gut surfen kann. Zu weit sollte man als Schwimmer nicht raus, denn die Strömung ist echt arg und man kommt da so schnell nicht mehr zurück. Am 2. Tag waren wir wieder da, aber da ich auch was anderes sehen wollte bin ich in einer weitere Bucht gelaufen, die mir sehr gut gefallen hat und dieses sehr karibische aussehen hatte. Tja, und dann war auch schon der letzte gemeinsame Abend gekommen. Haben uns in der Gemeinschaftsküche Nudeln mit ner leckerern Sosse gemacht und den Abend gemütlich ausklingen lassen.
Am nächsten Morgen gings nach nem gemeinsamen Frühstück zum Bootssteg, wo ich mich von Gregor und Sebastian verabschiedet habe. Eigentlich wollten wir zusammen noch auf den Vulkan steigen, aber es gab keine freien Sitze mehr für mich von diesem Grenzübergang nach San José und so musste ich an der östlicheren Seite nach Costa Rica zurück. Um 2 bin ich mit einer anderen Lancha nach Changuinola und von da aus zu dem 30 min entfernten Grenzdorf gefahren. Von hier aus geht man einfach über eine Brücke und schon ist man in Costa Rica. Wie immer haben die Schwierigkeiten gemacht, da sie immer davon ausgehen, dass man für immer in Costa Rica bleiben möchte und ich musste schnell in ein Internetcafé und meine Reservierung für den Rückflug ausdrucken. Wie gut, dass ich dann dadurch meinen Bus nach San José verpasst habe... naja, so bin ich also nur bis nach Limón gefahren und am nächsten Tag nach San José, dann Alajuela weiter. Das alles war ein wenig anstrengend, da ich mal wieder am kränkeln bin und mir so ziemlcih mein ganzer Körper wehtat und ich dann auch noch unnötigerweise kurz Fieber bekam. Aber mein Privatdoktor in Deutschland meinte, ich habe Chancen, noch ein wenig weiterzuleben, also keine Sorgen ;) Seit Freitag Nachmittag bin ich wieder hier und könnte mich theoretisch auf Weihnachten vorbereiten, nur dass es das hier wahrscheinlich nicht geben wird. Irgendwie hat hier keiner so Lust, etwas zu machen. Schade... Naja, es ist auch viiiiiel zu heiss um an schnee und tannenbaum und so zu denken. Das erleichtert die Sache für mich ein wenig. Und ausserdem kann ich das alles nächstes Jahr wiederholen *g*

Panamá


Also an alle, die mir so fleissig die Treue halten und meine Berichte lesen, auch wenn ichs nicht so oft schaffe, etwas zu schreiben: ein WUNDERSCHÖNES WEIHNACHTSFEST wünsche ich euch und dass ihr es euch allen gut ergehen lasst und gemeinsam mit der Familie eine schöne Zeit verbringt!